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== Eigenschaften == Protein A/G wird, wie auch die verwandten Proteine A oder G, in der Biochemie zur Proteinreinigung und Messung von Antikörpern verwendet. Protein A/G besitzt eine teilweise Homologie zu den anderen bakteriellen Antikörper-bindenden Proteinen wie Protein A, Protein G, aber nur geringe Ähnlichkeit zu Protein L oder Protein M. Protein A/G bindet an die schweren Ketten von menschlichen Immunglobulinen der Typen IgA, IgE, IgM und in geringerem Umfang auch IgD. Unter den Immunglobulinen von Mäusen werden IgA und IgD nicht gebunden. Die Proteine A und G binden daneben auch an die DNA-bindenden Proteine Ku und PARP-1.
Quellen: de.wikipedia.org
Meinrad Busslinger (* 30. Juli 1952 in Gebenstorf, Schweiz) ist ein Schweizer Molekularbiologe und Immunologe, der für seine Arbeiten auf dem Gebiet der B-Zellentwicklung bekannt ist. Busslinger ist Senior Scientist und stellvertretender wissenschaftlicher Direktor des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien, Österreich.
Quellen: de.wikipedia.org
== Leben und wissenschaftliche Laufbahn == Meinrad Busslinger ist in der Stadt Zug (Schweiz) aufgewachsen, wo er die Kantonsschule besuchte. Von 1972 bis 1976 studierte er Naturwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich, wo er im Fach Biochemie diplomierte. Von 1976 bis 1981 arbeitete Busslinger als Doktorand bei Max L. Birnstiel an der Universität Zürich an der molekularen Analyse der Histongene des Seeigels. Seine Dissertationsarbeit führte zur Entdeckung wichtiger Regulationselemente, die die transkriptionelle Kontrolle der Genexpression steuern. 1981 promovierte er in Molekularbiologie. Die nächste Station in seiner wissenschaftlichen Laufbahn war ein vom Schweizerischen Nationalfonds geförderter Forschungsaufenthalt (1981–1982) als Post-Doktorand in der Gruppe von Richard A. Flavell am MRC Institut Mill Hill in London. Hier identifizierte Busslinger die Mutation eines einzigen Basenpaars im ersten Intron des beta-Globingens als molekulare Ursache für die Entstehung von beta+-Thalassämie. Im Jahr 1983 trat Busslinger eine Gruppenleiterstelle am Institut für Molekularbiologie II der Universität Zürich an. Hier entdeckte er neuartige Histongene des Seeigels und identifizierte einen gewebe-spezifischen Transkriptionsfaktor (TSAP) als wichtigen Regulator dieser Gene, der später als ein Mitglied der Familie der Paired box (Pax)-enthaltenden Transkriptionsfaktoren erkannt wurde. Im Jahr 1987 warb Max Birnstiel Busslinger als einen der ersten Senior Scientists des neuen Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien an.
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== Forschungsschwerpunkte == Am IMP identifizierte Busslinger einen B-zell-spezifischen Transkriptionsfaktor der Säugetiere als homologes Protein des Seeigelfaktors TSAP, was zu einer Verlagerung des Fokus seiner Forschungsarbeiten von der Seeigelembryologie auf die B-Zellimmunologie führte. Proteinreinigung und Sequenzierung identifizierten den B-zell-spezifischen Transkriptionsfaktor als Pax5, und Geninaktivierung in der Maus definierte Pax5 als einen wichtigen Regulator der B-Zellentwicklung. 1999 publizierte Busslinger die erste molekulare Definition eines Zelllinien-Determinierungsprozesses. Pax5 wurde als Determinierungsfaktor der B-Zelllinie identifiziert, der durch Repression von in anderen hämatopoietischen Linien exprimierter Gene das Entwicklungspotential lymphoider Vorläuferzellen auf die B-Zellreihe einschränkt und gleichzeitig die B-Zellentwicklung durch Aktivierung B-zell-spezifischer Gene vorantreibt. Weitere Experiment zeigten, dass Pax5 eine wichtige Rolle während der ganzen B-Zellentwicklung sowie als Tumorsuppressor oder Onkoprotein bei der B-Zellleukämie spielt. Weiters beschrieben Busslinger und sein Labor Funktionen anderer wichtiger Transkriptionsfaktoren, wie E2A, EBF1, Ikaros und Blimp1, für die Kontrolle verschiedener Aspekte der B-Zellimmunität. Busslinger erforschte auch, wie der ausgedehnte Lokus, der für die schwere Kette von Immunglobulins (IgH) kodiert, sich während der frühen B-Zellentwicklung im Zellkern durch Schleifenbildung räumlich kontrahiert.
Quellen: de.wikipedia.org
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